Comenius

Comeniustreffen an unserer Schule

Anfang Juni 2015 war der wichtige Besuch der Comeniusgastschüler und Lehrer an unserer Schule geplant.
Nachdem wir im März 2014 die spanische Partnerschule in Valencia und im November 2014 die türkische Schule in Istanbul besucht hatten, galt es nun, gute Gastgeber für das abschließende Treffen an unserer Schule zu sein.
Lange bevor unsere Gäste eintreffen sollten, haben wir uns Gedanken gemacht, was wir ihnen alles zeigen könnten.
Wir wollten, dass alle einen Einblick in unseren Schulalltag bekommen.
Nachdem wir am Ankunftstag bei Regenwetter gemeinsam den Kindertag feierten, ging es am Dienstag in die Schule.
Wir organisierten die Teilnahme an den GF- Kursen für die Gastschüler, am Unterricht und am Essen und an Sportveranstaltungen. In den Sportstunden tauschten wir, wie verabredet, Ideen für Spiele für den Sportunterricht aus. Das hat allen viel Spaß gemacht.
Nach dem Unterricht nahmen einige Schüler die Gäste mit in ihre Familien, damit unsere Gastkinder sehen konnten, wie ein Kinderzimmer bei uns aussieht, vielleicht auch nicht immer aufgeräumt? Sie nahmen an einem Abendbrot in der Familie teil, gingen zusammen auf den Spielplatz und setzen sich mit ihren Patenkindern vielleicht auch vor den Computer.
Mit vielen neuen Eindrücken kehrten die Gäste am späten Abend ins Hotel zurück.
Wir Lehrer nutzten die Zeit, um Fazit zu ziehen, was hat in der 2jährigen Zusammenarbeit gut geklappt und wo gab es Probleme.
Am folgenden Tag empfing uns der Bürgermeister von Köpenick und wir nutzten die Zeit, um den Gästen zu zeigen, wie schön unser Heimatbezirk ist.
Am Nachmittag besuchten wir alle den Fernsehturm, dann zeigten einige unserer Schüler den Gästen die Umgebung des Alexanderplatzes. Es war das erste Mal, dass sie eine Stadtführung, und dann noch in englischer Sprache, leiten mussten. Wenn die Worte fehlten, halfen Arme und Beine, um sich zu verständigen.
An diesem Nachmittag wurden viele Freundschaften geschlossen und einige Mailadressen ausgetauscht.
Der Donnerstagvormittag war für eine Stadtrundfahrt reserviert.
Am Nachmittag ging es dann zurück zur Schule.
Viele fleißige Schüler, Kollegen, Mitglieder des Fördervereins hatten eine wirklich gelungene Abschlussfeier vorbereitet. Es wurden Programme aufgeführt, Geschenke ausgetauscht, viele interessante Gespräche geführt und viel gelacht.
Der Abschied fiel allen nicht leicht. Viele Schüler hatten Freundschaften geschlossen, hatten gemeinsam Fußball gespielt oder auf dem Hof getobt.
Mir hat dieses Treffen gezeigt, wie schnell und unkompliziert Kinder Freundschaften schließen, auch wenn sie sich sprachlich noch kaum verständigen können.
Manchmal braucht man nur einen Ball, schönes Wetter und gemeinsame Zeit, um den Comeniusgedanken in die Tat umzusetzen.

Berlin, Juni 2015-06-21                                  M. Le Mao

Comenius – dieser Begriff steht für:

  • Freunde finden in Europa
  • Erfahrungen europweit austauschen
  • von den Erfahrungen der europäischen Partner lernen
  • gemeinsam lachen und viel Spaß haben

Seit dem 1. August 2008 nimmt unsere Schule an einem Comeniusprojekt teil. Wir haben Partnerschulen in Polen und in Dänemark. Der Arbeitstitel für unser Projekt lautet: "European Games for Children"

Wir wollen erkunden:
  • Was und wie spielen die Kinder in Dänemark und Polen? Kennen sie vielleicht die gleichen Spiele und ähnliche Reime wie wir?
  • Spielen sie auch im Unterricht, in der Hofpause oder nur am Nachmittag?
  • Ist es möglich, trotz der verschiedenen Landessprachen miteinander zu spielen?

Das erste Arbeitstreffen

... fand im November 2008 in unserer Schule statt. Wir Lehrer einigten uns auf einen Plan, um diesen Fragen auf den Grund zu gehen.

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Der erste Schüleraustausch

Spannend war dann der erste Schüleraustausch im Mai 2009. Fünf Schüler unserer Schule. Drei Kollegen aus den jeweiligen Partnerschulen trafen sich in Viborg (Dänemark) zum "gemeinsamen Spielen".

Paula

11. Mai 2009

Wir haben uns um 7.30Uhr getroffen. Dann sind wir mit der Straßenbahn zum S-Bahnhof Schöneweide gefahren. Mit der S- Bahn sind wir zum Flughafen Tegel gefahren. Mit dem Flugzeug flogen wir nach Kopenhagen. Von dort ging es weiter nach Viborg. Dann sind wir von einer Frau abgeholt worden. Sie hat uns mit dem Auzo zur Schule gefahren. Dort haben wir erstmal gegessen. Von der Gastfamilkie wurden wir nett aufgenommen. Dort haben wir gespielt und gegessen. Ca. um 9.00Uhr sind wir ins Bett gegangen.


Mareike

12. Mai 2009

Um ca 7.00 Uhr wurden Paula und ich geweckt, um dann zur Schule zu gehen. An der Schule trafen wir uns mit den anderen Austauschschülern aus Polen und Dänemark, um uns dann die schöne Schule der Schüler aus Dänemark anzugucken. Danach fuhren wir mit kleinen Bussen zum Elsmuseet (Museum). Dort konnten wir uns dann über Elekticität und über Energie aus Wasser informieren. Am Abend fuhren wir dann zum Bowlen, wo wir dann auch Abendbrot essen konnten. Als wir dann nach Hause kamen, fielen wir gleich in unsere Betten.


Robin

13.05.2009

Mit dem Fahrrad zur Schule gefahren, Comeniustag miterlebt, Hefter gezeigt und Spiele gespielt.Am Nachmittag bin ich mit Lasse zu einem Freizeitclub gefahren, dort haben wir Fussball gespielt danach sind wir nach Hause gefahren und 5 min. später sind Lasse und ich zum Bowlingtraining gefahren. Abends waren wir noch bei Jonas und haben gegrillt, wir hatten sehr viel Spass.


Jan

14. Mai 2009

Am Vormittag haben wir ca. 2 Stunden mit den kleinen Kinder gespielt. Wir haben polnische und deutsche Spiele gespielt. Dann sind wir mit dem Bus zum Flughafen gefahren. Der Flug war sehr atemberaubend gewesen. Das Flugzeug hatte sehr doll gewackelt, dann ist das Flugzeug in Kopenhagen gelandet. Das war eine kurze Pause. Dann sind wir ins nächste Flugzeug eingestiegen der Flug war ruhig. Dann sind wir gelandet. Meine Mutter hatte mich abgeholt; ich war froh, sie zusehen. Es war schön in Dänemark, aber ich war froh wieder zuhause zu sein.

 

Das nächste Treffen in Polen

In Viborg verabredeten wir uns zum nächsten Treffen in Polen. Anfang Dezember 2009 fuhren 5 Schüler und 3 Kolleginnen mit dem Bus nach Choszzno. Auch dieses Mal hatten wir Spiele und neue Spielideen im Gepäck. Jetzt war es einfacher. Wir kannten uns schon ein bisschen besser. Spannend war es für die Kinder- so weit von zu Hause entfernt und ohne Eltern:

Isabella

7. Dezember 2009

Wir sind um 10:00 losgefahren von der Schule. Wiir sind um 14:00 Uhr angekommen, das war eine sehr anstrengende Fahrt. Frau Ebeling ist mit uns das Geld umtauschen gegangen.Wir haben unsere Tauschschüler getroffen und haben und uns vorgestellt in der Schule . Meine Tauschschülerin hieß Natalia . Danach haben wir Suppe gegessen . Danach hat uns Natalia´s Papa abgeholt und wir haben dann ihren Bruder Olek abgeholt. Wir haben Abendbrot gegessen. Es gab Spaghetti mit Chilli Soße. Natalia hat 2 Katzen, 1 Hund, 1 Hamster : jetztr gehen wir zu Bett .


Lara

Mittwoch, 09. Dezember 2009

Vormittag

Wir sind um 8,30Uhr zur Schule gegangen, dann sind wir dort in einen Raum gegangen, wo wir Puzzeln spielen und andere tolle Spiele machen konnten. Um 10,55 Uhr –11,40 Uhr haben wir die Vorstellung des Comeniusprojektes gehabt. Danach hatten wir Freizeit. viborg

Nachmittag

War ein Weihnachtsmarkt in der Schule. In der Sporthalle war eine große Vorstellung von den Kindern. Diese war sehr schön.

Abend

Haben uns die Eltern von Olga ihre Werkstatt gezeigt. Dort haben sie viele Engel aus Glas hergestellt. Michelle und ich haben eine Kette und zwei Engel bekommen.


Michelle Skora

10. Dezember 2009

Morgens habe ich mein Koffer gepackte, denn es war leider schon der Abreisetag. Dann haben wir Frühstück gegessen und ich habe mich von meiner Gastfamilie verabschiedet. Wir sind mit dem Auto zur Schule gefahren und haben dort auf den Bus gewartet.

In der Zeit, wo wir warteten, sind wir mit unseren Gastkindern auf den Sportplatz gegangen, haben dort ein bisschen Fußball gespielt und haben über die Woche in Polen geredet. Dann kam der Bus auch schon. Wir haben unsere Koffer in den Bus gebracht, ein Gruppenfoto gemacht und uns nun auch von unseren Gastkindern und den Lehrern aus Polen verabschiedet.

Dann fuhren wir los. Es dauerte ca. 4 Stunden bis wir in Berlin angekommen waren. Dann bin ich zu meiner Klasse gegangen. Ich habe mich total gefreut, sie wieder zu sehen und habe ihnen natürlich gleich erzählt, wie es in Polen war:

Es war gaaaaaaaaaaanz toll!!!

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